Energiewende Heilbronn Blog


So. 11.1.15, 15:00 Uhr, Heilbronn: 30 Jahre Atomraketen-Ungl├╝ck auf der Waldheide

erstellt am: 28.12.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Anti-Atom, Politik

Motiv Rakentenungl├╝ck auf der WaldheideFlyer zur Gedenkfeier

 

Raketenungl├╝ck auf der Waldheide vor drei├čig Jahren

Veranstaltung im DGB-Haus Heilbronn am So. 11.1.2015 um 15 Uhr

Am 11. Januar 1985 machte Heilbronn weltweit Schlagzeilen: Eine der auf dem US-Standort Waldheide stationierten Pershing II -Raketen geriet in Brand. Die Folge: Drei Tote, sechzehn Schwerverletzte und gro├če Zerst├Ârungen. Heilbronn schlitterte knapp an einer Atomkatastrophe vorbei. Das Friedensb├╝ro, der DGB und der Heilbronner Friedensrat erinnern mit einer Veranstaltung im DGB-Haus an den Unfall und gehen der Frage nach, welches Bedrohungspotential heute noch von Atomwaffen ausgehen. (mehr …)


Von Br├╝cken, Tiefgaragen und Aufz├╝gen

erstellt am: 28.11.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Klimaschutz, Lokalpolitik, Verkehrswende

Bahnhofsbr├╝cken Freiburg

Diese Woche war ich auf der Wiwil├ş-Br├╝cke. Die steht in Freiburg und f├╝hrt ├╝ber den Bahnhof, den Busbahnhof und eine Stra├če (linke Br├╝cke auf dem Foto). Eine breite Br├╝cke, reserviert f├╝r Fu├čg├Ąnger/inn/en, Radler/inn/en, Rollertreter/inn/en, Rollatorpilot/inn/en usw., in allen Varianten, mit Rollstuhl, mit Tandem, mit Kinderwagen, Fahrradanh├Ąnger und anderem.

mehr als 2,5 Mio Radfahrer pro JahrZuf├Ąllig geriet ich in die Feier zum 2,5 Millionsten Radler f├╝r dieses Jahr. Zweieinhalb Millionen von Januar bis November! Das sind durchschnittlich knapp 9000 pro Juli-Tag und immerhin halb so viele pro Dezember-Tag. Dieser ganze Verkehr l├Ąuft fl├╝ssig, ohne Absteigen, ohne Treppe, ohne Aufzug, mit gut bew├Ąltigbarer Steigung auf den Zu- und Abfahrtsrampen (Treppen gibt es zus├Ątzlich, f├╝r die, die steil nach oben wollen ­čśë )

Rampe zur Wiwil├ş-Br├╝ckeWas w├Ąre, wenn diese Radler/inn/en alle stattdessen mit Autos fahren w├╝rden?

Bahngleise und Stra├če zerschneiden die Stadt, die Wiwil├ş-Br├╝cke verbindet sie wieder, das gleiche schafft zus├Ątzlich auch die direkt benachbarte Stadtbahnbr├╝cke (rechte Br├╝cke auf dem Foto oben), diese bietet freie Bahn f├╝r die Tram und auch wieder f├╝r Fu├čg├Ąnger/inn/en. Nur Autos m├╝ssen Umwege fahren – Umkehrung der ├╝blichen Rangfolge mit Abk├╝rzung f├╝r motorgetriebene Menschen und Umwegen f├╝r wirklich auto-mobile Menschen.

Bei der Anreise nach Freiburg fuhr ich gem├Ąchlich von Heilbronn mit der („Eil-„)Stra├čenbahn ├╝ber Land nach Karlsruhe, um dann in kaum mehr als der halben Zeit mit dem ICE weiter nach Freiburg zu sausen. Dort angekommen, ging es direkt per Aufzug (alternativ per Treppe) nach oben auf die Stadtbahnbr├╝cke, und von dort ohne Stufen geradewegs in die Innenstadt. (mehr …)


Robert Mayer: Pionier der Energiewende und der Nachhaltigkeit

erstellt am: 03.11.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

Offizielle Briefmarke(Julius) Robert (von) Mayer war nicht der Erfinder des Strichcodes, auch wenn die heute ver├Âffentlichte Briefmarke so ausschaut (Bildquelle: Deutsche Post).

Am Montag 3.11.14 startet offiziell die Gedenk-Briefmarke zum 200. Geburtstag von Robert Mayer. Leider ist die Marke nicht gelungen. Optisch wenig attraktiv, schlecht lesbar, der Zusammenhang zwischen Person, Schlagwort ÔÇ×EnergieerhaltungssatzÔÇť und der Messskala erschlie├čt sich dem Betrachter nicht. Geht es da etwa um den Erfinder des Strichcodes? Oder wird der Jahrestag der Fahrenheit-Skala begangen? Weder, noch. Allerdings bekommt die Fahrenheit-Skala am selben Tag eine eigene Marke. Die beiden Marken mit ihren austauschbaren Motiven haben noch etwas gemeinsam: Ab 1.1.15 braucht sie niemand mehr, dann gelten neue Porto-S├Ątze.
Die 60 Cent-Fahrenheit-Marke l├Ąsst sich immerhin mit einer Zusatz-Marke auf 62 Cent ausbauen, aber die 90 Cent-Mayer-Marke auf einen 85-Cent-Brief kleben, das werden nur echte Liebhaber tun. Welche Ironie: da hatte man sich extra ins Zeug gelegt und Beziehungen spielen lassen, dass die Marke den Wert von 90 statt wie geplant 145 Cent bekommt. Und ausgerechnet nur die 145 Cent-Marken wird man auch 2015 noch ben├Âtigen.

Allerdings: Wenn so Vieles schief l├Ąuft, dann passt es vielleicht doch zu Julius Robert von Mayer und seinem Leben voller Umwege, Schicksalsschl├Ąge und Widerst├Ąnde.

W├Ąhrend des Jubili├Ąumsjahren war oft der leise Vorwurf an Mayer zu h├Âren, er habe die Widerst├Ąnde gegen seine Entdeckungen selbst verschuldet durch den ungen├╝genden Gebrauch der physikalischen Fachsprache. Das ist ├╝berheblich und ist r├╝ckblickend leicht zu sagen. Wie ist es heute? Eigentlich sind die Begriffe „Kraft“, „Energie/Arbeit“, „Leistung“ l├Ąngst gut definiert und etabliert, trotzdem werden sie oft verwechselt. Aber immerhin haben wir diese Begriffe. Und wenn wir von Energie sprechen, dann gehen wir stillschweigend davon aus, dass sie in all ihren Formen eine Konstante ist, dass sie ein festes Ma├č hat, dass sie bei allen Umwandlungen erhalten bleibt. Ohne diese Annahme funktioniert der Begriff einfach nicht. Umgekehrt funktioniert die Vorstellung einer konstanten Gr├Â├če „Energie“ erst dann, wenn man schon eine Vorstellung von diesem abstrakten Begriff hat.

Die besondere Leistung von Robert Mayer war also tats├Ąchlich eine doppelte: zugleich den Begriff und die Vorstellung von dessen Eigenschaften┬ázu entwickeln.
Sinnvollerweise tat er dies durch die Formulierung von Analogien. „W├Ąrme├Ąquivalent“ ist dabei zun├Ąchst hilfreicher als ein ganz abstrakter Begriff, der erst mit Inhalt gef├╝llt werden muss, damit er sich in unserer Vorstellungswelt verankern kann.

Ich finde es wunderbar, dass Robert Mayer diese geniale gedankliche Leistung gelungen ist.

nil fit ex nihilo ÔÇô nil fit ad nihilum (Nichts wird aus Nichts ÔÇô Nichts wird zu Nichts)

Briefmarkenentwurf F.W.Ich glaube, dass im Jubil├Ąumsjahr auch andere Perlen in Robert Mayers Werk zu wenig beachtet wurden.┬á Sowohl seine medizinischen Entwicklungen, besonders das Kreislauf-Modell, als auch welche Auswirkungen sein Paradigmenwechsel in der Betrachtung von Naturvorg├Ąngen auf heutige Konzepte┬á hat. Das hat mich zu nebenstehendem Briefmarken-Entwurf motiviert.

Wir k├Ânnen gerade Robert Mayer als einen Pionier des Nachhaltigkeitsgedankens sehen. Seine These „Nichts wird aus Nichts ÔÇô Nichts wird zu Nichts“ bereitete nicht nur den Boden f├╝r ein modernes Verst├Ąndnis der Energie, sondern ist auch eine elementare Voraussetzung f├╝r nachhaltiges Denken und Handeln. „Der Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose“ und „Wer Ware produziert, wird M├╝ll ernten“ k├Ânnten heutige Formulierungen des Mayer’schen Erhaltungssatzes sein. (mehr …)


Atomstaat BaW├╝: Formalrecht siegt ├╝ber Verantwortung und Moral

erstellt am: 31.10.2014 • von: Franz • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, Allgemein, Anti-Atom, KWO Obrigheim

Gruen angemalte AKWs Lager und Transporte sind sicherGestern urteilte der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim, dass alle Bedenken gegen die Rechtm├Ą├čigkeit der vom baden-w├╝rttembergischen Umweltminister erteilten 2. Abrissgenehmigung f├╝r das AKW Obrigheim aus┬áformalrechtlicher Sicht unbedeutend sind.

Das ist ein┬áschwarzer Tag und bahnt die weitere massive Freisetzung von Radioaktivit├Ąt durch die Abriss- und „Freimess“-Handlungen.

Link: Presseerkl├Ąrung des Gerichts

Link: Homepage der Initiative AtomErbe Obrigheim

Link: Homepage der AG AtomErbe Neckarwestheim

Peter Reinhardt von der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“ schrieb gestern und heute Artikel und Kommentare, die die Problematik und den Prozess v├Âllig verzerrt darstellen.

Hier ein klarstellendes Schreiben an ihn:

Sehr geehrter Herr Reinhardt,

seit langem beobachte ich in Ihren Texten einen sehr schiefen Blickwinkel immer dann, wenn es um Differenzen zwischen B├╝rgern einerseits und Beh├Ârden oder Unternehmen andererseits geht, egal ob das Thema S21, Atomkraft oder anderes ist. Beh├Ârden und Unternehmen haben bei Ihnen einen Vertrauensvorschuss, B├╝rger werden von Ihnen l├Ącherlich gemacht.

Gerade jetzt wieder besonders krass in Ihren beiden Berichten und Kommentaren zum Obrigheim-Abriss-Prozess (Heilbronner Stimme und Mannheimer Morgen).

Beh├Ârden und Unternehmen haben durch Geld und Manpower viel mehr M├Âglichkeiten, B├╝rger machen alles in Ihrer Freizeit und auf eigene Kosten. Das ist schon eine schlechte Ausgangsposition. Dass Sie aber als Journalist auf die Blenderei des Umweltministeriums herein gefallen sind, ist schon sehr schade. Ich vermisse eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema und k├Ânnte Ihnen in den Texten viele Fehler nachweisen. (mehr …)


Photovoltaik: Vom Hoffnungstr├Ąger zum S├╝ndenbock

erstellt am: 22.06.2014 • von: Daniel • Kategorie(n): Energiewende, Gesellschaft, Politik, Presse

Auszahlungen an Anlagenbetreiber vs EEG-Umlage„Die Bundesregierung hat […] ein Gesetz zur Abschaffung aller wesentlichen Grunds├Ątze der bislang erfolgreichen dezentralen Energiewende vorgelegt. Die Bundesregierung nennt den vorliegenden Gesetzentwurf Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das ist Etikettenschwindel. Sogar der Vorrang der Erneuerbaren Energien wird abgeschafft.“ warnt EUROSOLAR.

Um zu verstehen wie es dazu kam, dass in den n├Ąchsten Tagen solch gravierende Eingriffe gegen die „Energiewende in B├╝rgerhand“ geplant sind, muss man einige Jahre zur├╝ck blicken. Insbesondere der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)“ haben wir dies zu verdanken, der Lobbyorganisation der Metall- und Strom-Gro├čkonzerne mit ihren Kampagnen f├╝r Sozialabbau und gegen die Energiewende. Diese Lobbyarbeit wurde selten so gut analysiert wie in dem 2-teiligen Artikel unten.

„Diese Methoden zu kennen, zu durchschauen, zu enttarnen und zu kommunizieren, ist eine Herausforderung, die weit ├╝ber das Themengebiet Energiewende herausgeht. Sie ist wichtig f├╝r den Erhalt einer echten und nicht lediglich nur demokratisch kost├╝mierten Demokratie. Nehmen wir sie an ÔÇô im Sinne unserer Kinder und Kindeskinder!“

Der Artikel kann hier (Teil 1) und hier (Teil 2) kostenlos gelesen werden.


Mitmachfallen – Videos von Fl├╝gel-TV zur Veranstaltung der ‚Anstifter‘ am 28.5.14

erstellt am: 30.05.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Fl├╝gel-TV, Gesellschaft

Logo Fluegel.TVAtomm├╝ll-Vermehrungs-Kommission, S21-„Schlichtung“, Mediationen und mehr: Immer h├Ąufiger soll Widerstand emanzipatorischer B├╝rgerbewegungen durch Mitmachfallen eingewickelt und somit letztlich doch gebrochen werden.

Am Sonntag 1.6.14 sind die Mitmachfallen Thema des Sonntagsspaziergangs zum AKW Neckarwestheim, zu dem herzlich eingeladen wird (Parkplatz Sch├Âne Aussicht, 14 Uhr).

Fl├╝gel-TV zeichnete am 28.5.14 eine Veranstaltung der „Anstifter“ in Stuttgart auf:
Strategische Einbindung ÔÇô von Mediationen, Schlichtungen, Runden TischenÔÇŽ – Buchvorstellung, Lesung, Reflexion, Diskussion. Mit Michael Wilk, Annette Ohme-Reinicke und Fritz Mielert“.

Hier geht es zu den drei Mitschnitten:
Fritz Mielert: Die S21-Schlichtung – eine klassische Mitmachfalle!?
http://www.fluegel.tv/beitrag/9469
Michael Wilk, Verweigerung und Widerstand statt Runder Tisch
http://www.fluegel.tv/beitrag/9473
Annette Ohme-Reinicke: Der Faktensack als Totschl├Ąger
http://www.fluegel.tv/beitrag/9471

Fl├╝gel-TV - Thema Mitmachfallen

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Atomm├╝ll-Vermehrungs-Kommission

erstellt am: 23.05.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Anti-Atom, Atomm├╝ll & Castor

Neulich im NuklearschEs begab sich zu einer Zeit, als nicht mehr zu verbergen war, dass es f├╝r die Atomm├╝llberge keine L├Âsung gibt. Also wurde beschlossen, so zu tun, als arbeite man an einer L├Âsung. Vor allen sollten die Menschen glauben, diese L├Âsung sei greifbar.

Denn nur so, das war der Plan, w├╝rden die Menschen den Weiterbetrieb der AKWs schlucken. Diese AKWs verschlimmerten ja Tag f├╝r Tag das Atomm├╝ll-Desaster, deshalb durfte nicht geschehen, dass die Menschen eine Verbindung zwischen AKW-Betrieb und Atomm├╝ll-Wahnsinn herstellten.
Diese B├╝rger waren doch wegen des t├Ąglichen Katastrophenrisikos ohnehin schon viel zu kritisch gegen Atom eingestellt.

So fassten einige kluge Menschen, etwas K├Ânig Winhelm vom Lande BaW├╝, den Plan, ein neues Gesetz, eine neue Beh├Ârde und schlie├člich eine neue Kommission zu beschlie├čen. K├Ânig Winhelm war es zwar etwas peinlich, selbst ├╝ber eine Handvoll AKWs zu herrschen, die ihm wie Kuckuckseier zugefallen waren. Nun aber war es, so sein schw├Ąbisches Gem├╝t, vielleicht doch lukrativer die AKWs noch lange weiter laufen zu lassen, statt sie ├Ąngstlich abzuschalten. Also brauchte es die Atomm├╝ll-Show als Ablenkung. (mehr …)


Neue Videos von Fl├╝gel-TV: 26.4.14: Tschernobyl-Mahnwache. 30.4.14: Campact/Sonnensteuer

erstellt am: 09.05.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Anti-Atom, Energiewende, Fl├╝gel-TV, GKN Neckar­westheim

Logo Fluegel.TV Fluegel.tv zeigt, was im Fernsehen nicht kommt!

Aktuelle Dokumentationen:

26.4.2014: Mahnwache vor dem AKW Neckarwestheim zum 28. Jahrestags des Beginns der Tschernobyl-Katastrophe.
Infos und Nachdenkliches.
Dokumentation (35 min)

30.4.2014: Campact und Energiewende-Aktive ├╝bergeben ├╝ber 220.000 Unterschriften gegen die „Sonnensteuer“ und gegen ein Ausbremsen der Energiewende an MP Kretschmann.
Dokumentation (10 min)
Auszug daraus (5 min)


„Katastrophenschutz“: des Kaisers neue Kleider

erstellt am: 11.04.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Anti-Atom, Fl├╝gel-TV, Fukushima, Presse

Ballonaktion zeigt: Radioaktivit├Ąt kennt keine GrenzenEinen Schutz vor den Folgen eines Super-GAUs gibt es nicht. Entsprechende „Katastrophenschutzpl├Ąne“ sollen nur den Anschein geben, es sei alles unter Kontrolle. Es erinnert an „des Kaisers neue Kleider“: Jeder sieht, der Kaiser ist nackt, aber alle tun so, als sei alles in Ordnung. Konkret: Jeder wei├č, dass entweder ein wirksamer Katastrophenschutz bestehen muss, oder dass jede Minute Weiterbetrieb eines AKWs verantwortungslos ist. Aber alle tun so, als w├╝rden Grenzwerte, Radien, Zonen und viel Papier und Fantasie einen Betrieb der AKWs rechtfertigen.

Eine neue Runde in diesem Spiel gibt es heute, wenn die „Strahlenschutzkommission“ ihre aktuellen Regeln beschlie├čt und dabei eigentlich klar eingesteht, dass der Schutz der Bev├Âlkerung nur eine Fiktion ist.

.ausgestrahlt hat dazu eine treffende Presseerkl├Ąrung erarbeitet:
AKW-Katastrophenschutz in der Zwickm├╝hle

Info-Tipp:
Fl├╝gel-TV hat den Vortrag von Reinhold Thiel (IPPNW) zum Thema Atomare Unf├Ąlle und Katastrophenschutz aufgezeichnet (Ludwigsburg, 16.01.2014).
Der Vortrag kann hier in drei Teilen angeschaut werden:
Atomare Unf├Ąlle: Die offizielle Katastrophenschutz-Planung
Atomare Unf├Ąlle: Tschernobyl und Fukushima lehren uns
Atomare Unf├Ąlle: Was kommt aus uns zu?

Bild oben: Karte der gemeldeten Luftballons bei der St├Ârfall-Aktion am 16.11.2013


Kraftwerkspoker: Mehr Kohle f├╝r Kohle?

erstellt am: 11.04.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Energiewende

Montage: Abriss Kohlebl├Âcke 5 und 6 in Heilbronn Die h├Âchsten frei stehenden Bauwerke in Baden-W├╝rttemberg (je 250 m) sind Wahrzeichen des fossilen Zeitalters: die beiden EnBW-Kamine in Altbach und die beiden EnBW-Kamine in Heilbronn. Durch die beiden Heilbronner Kamine gehen 5% des baden-w├╝rttembergischen CO2-Aussto├čes in die Atmosph├Ąre, der gr├Â├čere Teil davon durch den n├Ârdlichen Schornstein (von Block 7), der Rest durch den s├╝dlichen Schornstein (von den Bl├Âcken 5 und 6), auf der Foto-Montage ist dessen Abriss vorweg genommen.

Kommt nun der Anfang vom Ende der Kohleverstromung in Heilbronn, nachdem die EnBW die Abschaltung der Bl├Âcke 5 und 6 beantragt (s. Pressemitteilung der EnBW)? Also z.B. 2014 Abschaltung der Bl├Âcke 5 und 6 und 2025 Abschaltung des Blocks 7?

Leider wohl kaum, wenn┬á es nach den Pl├Ąnen der EnBW geht. Denn der Antrag auf Au├čerbetriebnahme der Bl├Âcke 5 und 6 ist in Wirklichkeit ein Antrag auf zus├Ątzliche Subventionen f├╝r deren Weiterbetrieb, letztlich per Umlage zu zahlen von allen Stromkunden! (mehr …)


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